| www.deutsche-kriegsschiffe.de | Letzte Änderung: 13.12.2002 |
Flottenbegleiter / Geleitboote

| Flottenbegleiter F 1 später
Jagd Bauwerft:
Germaniawerft, Kiel Kommandanten: F 1 gehörte zunächst zur 1.Geleitflottille (Kiel), dann zur 2.Geleitflottille (Kiel, später Cuxhaven). Am 29.10.38 erfolgte schließlich die Zusammenlegung der beiden Flottillen in Cuxhaven. 04.04.39 - 22.05.41 Umbau bei der
Schichau-Werft in Königsberg zum Flottentender 23.05.41 zunächst als Torpedofangboot zur 25.U-Boot-Flottille 12.41 - 04.42 in Kiel erneuter Umbau zum Flottentender: das achtere 10,5 cm-Geschütz wird durch eine 2 cm-Vierlingsflak ersetzt 19.04.42 Umbenennung in Jagd
und Einsatz als Tender des Führers der Zerstörer,
Kpt.z.S. Erich Bey 1945 US-Beute Das Schiff soll zwischenzeitlich auch den Namen Libelle geführt haben. Hierfür liegen jedoch keine gesicherten Unterlagen vor. |
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| Flottenbegleiter F 2 Bauwerft: Germaniawerft, Kiel Kommandanten: F 2 gehörte zunächst zur 1.Geleitflottille (Kiel), dann Zusammenlegung mit der 2.Geleitflottille in Cuxhaven 12.04.39 - 10.04.40 Umbau bei der Deutschen Werft in Hamburg zum Torpedofangboot Verwendung bei der 23. und 25.U-Boot-Flottille Ab Juni 1944 bei der 5.Sicherungsdivision als Geleitboot, Einsatz in der Ostsee bei der 5.Geleit-Flottille 20.12.45 brit. Beute, nach Scapa Flow
überführt |
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| Flottenbegleiter F 4 Bauwerft: Germaniawerft, Kiel Kommandanten: F 4 gehörte zur 2.Geleitflottille (Kiel, später Cuxhaven) 15.06.39 - 14.07.40 Umbau bei Stettiner
Oderwerke zum Torpedofangboot Ab 1944 in der Ostsee Geleit- und Sicherungsdienst. 16.01.46 Großbritannien als Beute zugesprochen, in Lyness/Schottland aufgelegt und am 12.1.49 von British Iron & Steel Co. zum Abbruch übernommen |
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| Flottenbegleiter F 5 Bauwerft: Germaniawerft, Kiel Kommandanten: F 5 gehörte zur 1.Geleitflottille (Kiel), die mit der 2.Geleitflottille in Cuxhaven zusammengelegt wurde. Ab 1.8.40 Einsatz als Versuchsboot beim Sperrwaffen-Versuchskommando 1944 Einsatz als Geleitboot in der Ostsee. Hierfür Einbau einer verstärkten Fla-Bewaffnung: eine zusätzliche 2 cm-Vierlingslafette C 38 Ab 01.45 Einsatz in der Ostsee 29.01.1945 Minentreffer nördl. Swinemünde, bei Abschleppversuch durch Bojenleger Main auf Wrack gelaufen und gekentert (64 Tote) |
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| Flottenbegleiter F 6 Königin Luise Bauwerft: Germaniawerft, Kiel Kommandanten: F 6 gehörte zunächst als Führerboot zur 1.Geleitflottille (Kiel) 03.11.38 - 21.09.39 Umbau bei der
Schichau-Werft Königsberg zum Flottentender 20.9.39 als Führerboot des Führers
der Minensuchboote in Dienst gestellt 09.04.40 Teilnahme an der Operation
Weserübung im Rahmen der Kriegsschiffgruppe 10 (Esbjerg,
Nordby/Dänemark) bis zum 2.9.40 Werftüberholung, dann
Verlegung nach Rotterdam (Operation Seelöwe) und
schließlich ab dem 22.12.40 an die französische
Atlantikküste. 07.41 - 04.42 Werftliegezeiten in Kiel 30.03.45 nach brit. Bombentreffern in
Wilhelmshaven gesunken |
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| Flottenbegleiter F 7
Bauwerft: Blohm & Voss,
Hamburg Kommandanten: F 7 gehörte zur 2.Geleitflottille (Kiel, später Cuxhaven), dann zur Geleitflottille 17.06.39 F 7 rammte auf der Reede von Wilhelmshaven den Zerstörer Z 4 Richard Beitzen. Am Heck des Zerstörers entstanden schwere Schäden am Heckspiegel 01.04.40 - 22.05.40 Umbau zum
Torpedofangboot 15.01.46 sowjetische Beute Offiziere: |
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| Flottenbegleiter F 8
Bauwerft: Blohm & Voss,
Hamburg Kommandanten: F 8 gehörte zur 2.Geleitflottille (Kiel, später Cuxhaven), dann zur zusammengelegten Geleitflottille. Einsatz in der Ostsee 23.12.45 brit. Beute Offiziere: |
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| Flottenbegleiter F 9
Bauwerft: Kriegsmarinewerft,
Wilhelmshaven Kommandanten: F 9 gehörte zunächst zur 1.Geleitflottille (Kiel), die später in Cuxhaven mit der 2.Geleitflottille zusammengelegt wurde. bis zum 06.09.39 Einsatz in der Ostsee, dann nach Helgoland verlegt 14.12.1939 nach Torpedotreffer durch das brit. U-Boot Ursula vor Helgoland gesunken. Die Torpedos wurden auf den Leichten Kreuzer Leipzig abgefeuert, der jedoch ausweichen konnte. Dadurch wurde F 9 im Kessel- und Wasserbombenbereich getroffen und sank sofort (120 Gefallene). |
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| Flottenbegleiter F 10 Bauwerft: Kriegsmarinewerft,
Wilhelmshaven Kommandanten: F 10 gehörte zunächst zur 1.Geleitflottille (Kiel), bis diese dann in Cuxhaven mit der 2.Geleitflottille zusammengelegt wurde. 17.05.40 - 22.10.40 Umbau bei den
Stettiner Oderwerken zum Torpedofangboot 21.12.45 Großbritannien als Beute
zugesprochen |
Wer mehr über die Flottenbegleiter / Geleitboote erfahren
möchte, sollte sich folgendes Buch zulegen:
Breyer, Siegfried: Flottentorpedoboote und
Flottenbegleiter, Podzun-Pallas-Verlag, Wölfersheim
Weiterführende Literatur:
Breyer, Siegfried: Flottentorpedoboote und Flottenbegleiter, Podzun-Pallas-Verlag, Wölfersheim (Hauptquelle)
Gröner, Erich: Die Schiffe der deutschen Kriegsmarine und ihr Verbelib 1939-1945, J.F.Lehmanns Verlag München, 1976
Hildebrand, Hans H. / Röhr, Albert / Steinmetz, Hans-Otto: Die deutschen Kriegsschiffe, 10 Bände, Koehlers Verlagsgesellschaft, Hamburg
Mallmann-Showell, J.P.: Das Buch der deutschen Kriegsmarine 1939 - 1945, Motorbuch Verlag Stuttgart, 1982