www.deutsche-kriegsschiffe.de   Letzte Änderung: 18.04.2003

Flugzeugträger-Projekt

Gneisenau

(Fahrgastschiff)

Die Gneisenau vom Norddeutschen Lloyd sollte zum Flugzeugträger umgebaut werden. Detailstudien begannen am 13.5.42 . Allerdings wurde das Vorhaben am 3.12.42 aufgegeben. Das Schiff sollte anschließend als Truppentransporter Verwendung finden. Aber auch für diesen Zweck erfolgte kein Umbau. Am 2.5.43 lief die Gneisenau auf eine Mine und sank. Das Wrack wurde 1950 abgebrochen..

Baubeginn  
Stapellauf 17.05.35
Indienststellung 28.12.35 als Fahrgastschiff
Bauwerft Deschimag, Bremen
Länge 205 m / 203,5 m
Breite 26,8 m
Tiefgang  
Tonnage 18.160 BRT als Passagierschiff
Maschinenanlage  
Leistung 26.000 PS
Geschwindigkeit 21 kn
Fahrbereich 9.000 sm bei 19 kn
Besatzung  
Bewaffnung 08 x 10,5 cm-Flak
10 x 3,7 cm-Flak
24 x 2,0 cm-Flak
24 Flugzeuge (12 Ju 87 C und 12 Me 109 T)
2 Katapulte
Kommandanten keine
Verbleib 2.5.43 östlich Gedser Riff nach Minentreffer gesunken

 

 


Weiterführende Literatur:

Gröner, Erich: Die Schiffe der deutschen Kriegsmarine und ihr Verbelib 1939-1945, J.F.Lehmanns Verlag München, 1976

Hildebrand, Hans H. / Röhr, Albert / Steinmetz, Hans-Otto: Die deutschen Kriegsschiffe, 10 Bände, Koehlers Verlagsgesellschaft, Hamburg

Israel, Ulrich H.-J.: Graf Zeppelin, Koehlers Verlagsgesellschaft, Herford 1994

Witthöft, Hans Jürgen: Lexikon zur deutschen Marinegeschichte, Koehlers Verlagsgesellschaft, Herford 1977

 

zurück zur Rubrik
Flugzeugträger
zurück zum alphabetischen Verzeichnis zurück zur Hauptseite