www.deutsche-kriegsschiffe.de   Letzte Änderung: 12.01.2005

Schlachtschiff

Bismarck

 

1.) Technische Daten im Überblick

Kiellegung 01.07.36
Stapellauf 14.02.39
Indienststellung 24.08.40
Bauwerft Blohm & Voss, Hamburg
Länge 251 m
Breite 36 m
Tiefgang 8,7 m
Tonnage 49.947 / 45.951 ts
Maschinenanlage 3 Satz BBC Getriebe-Turbinen,
12 Wagner-Höchstdruckkessel
Leistung 150.170 PS
Geschwindigkeit 30,1 kn
Fahrbereich 8.100 sm
Panzerung  
Bewaffnung 8 x 38,1 cm-Geschütze
12 x 15,0 cm-Geschütze
16 x 10,5 cm-Flak
16 x 3,7 cm-Flak
12 x 2,0 cm-Flak
8 x 53,3 cm-Torpedorohre
6 Arado Ar 196 - Bordflugzeuge
Besatzung 2.092 Mann (mit Flottenstab u. Prisenkommando)
Kommandanten 24.08.40 - 27.05.41 Kpt.z.S. Ernst Lindemann
Verbleib 27.05.41 Gefecht mit schweren Einheiten der Royal Navy im Nordatlantik -> zum Schluß selbst versenkt (115 Überlebende)

 

2.) Die Einsatzgeschichte im Überblick

01.07.36 Kiellegung bei der Werft Blohm & Voss in Hamburg

14.02.39 Stapellauf in Anwesenheit von Hitler. Die Taufe wird von der Enkelin des Fürsten, Frau Dorothea von Loewenfeld, vollzogen.

24.08.40 Indienststellung durch den Kommandanten, Kpt.z.S. Ernst Lindemann

24.08.40 - 17.05.41  Erprobung und Ausbildung in der Ostsee

18.05.41 - 27.05.41  Operation Rheinübung:
18.05. Auslaufen aus Gotenhafen (mit Schwerem Kreuzer Prinz Eugen)
21.05. Zwischenhalt bei Bergen
24.05. Gefecht in der Dänemarkstraße -> Die Bismarck versenkt den Schlachtkreuzer Hood und beschädigt die Prince of Wales. Die Bismarck erhält drei Treffer, Prinz Eugen wird für andere Operationen entlassen.
27.05. schweres Gefecht mit britischen Seestreitkräften, darunter die Schlachtschiffe King George V. und Rodney
Die Bismarck erhält mehrere Lufttorpedo- und Artillerietreffer. Nachdem die gesamte Munition verschossen war, sinkt die Bismarck durch Selbstsprengung und Torpedotreffer vom brit. Kreuzer Dorsetshire. Von der Besatzung werden nur 115 Überlebende aufgefischt.

 

3.) Das Schiff und seine Technik

a) Die Bewaffnung

Text wird noch ergänzt

 

b) Die Maschinenanlage

Text wird noch ergänzt

 

c) Panzerung

Text wird noch ergänzt

 

4.) Die Besatzung

Die Besatzung der Bismarck bestand aus 2.092 Mann inkl. Flottenstab und Prisenkommando. Der Flottenchef, Admiral Lütjens, befand sich bei der Operation Rheinübung an Bord der Bismarck und fiel am 27.5.41 .

a) Der Kommandant

Kpt.z.S. Ernst Lindemann
geboren: 28.03.1894 in Altenkirchen/Rheinland
gestorben: 27.05.1941 im Nordatlantik auf dem Schlachtschiff Bismarck

Ritterkreuz: 27.12.41 posthum als Kpt.z.S., Kdt. Bismarck

30.09.39 - 01.07.40 Kdr. Schiffsartillerieschule Kiel-Wik
24.08.40 - 27.05.41 Kommandant Bismarck

 

b) Die Offiziere

1. Offizier (I.O): FKpt. Hans Oels
2. Offizier (II.O):
Navigationsoffizier (NO): KKpt. Wolf Neuendorff
1. Artillerieoffizier (I.AO): KKpt. Adalbert Schneider (Ritterkreuz am 27.5.41)
2.Artillerieoffizier (II.AO):
Leitender Ingenieur (LI): KKpt. (Ing.) Dipl.-Ing. Walter Lehmann

 

5.) Die Einsatzgeschichte

Eine genaue Schilderung der Einsatzgeschichte mit Karten und Fotos folgt später.

 

 

 

 

 


Ritterkreuzträger

Name, Vorname Auszeichnung
Lindemann, Ernst 27.12.41 als Kpt.z.S., Kdt. Schlachtschiff Bismarck
Schneider, Adalbert 27.05.41 als KKpt., I.AO Bismarck

 

Träger Deutsches Kreuz in Gold

keine

 


Literatur:

Gröner, Erich: Die Schiffe der deutschen Kriegsmarine und ihr Verbleib 1939-1945, J.F.Lehmanns Verlag München, 1976

Hildebrand, Hans H. / Röhr, Albert / Steinmetz, Hans-Otto: Die deutschen Kriegsschiffe, 10 Bände, Koehlers Verlagsgesellschaft, Hamburg

Witthöft, Hans Jürgen: Lexikon zur deutschen Marinegeschichte, Koehlers Verlagsgesellschaft, Herford 1977

Weitere Quellen werden noch ergänzt!

 

zurück zur Rubrik
Schlachtschiffe
zurück zum alphabetischen Verzeichnis zurück zur Hauptseite