| www.deutsche-kriegsschiffe.de | Letzte Änderung: 13.07.2006 |
Segelschulschiff (Dreimastbark)
Albert Leo Schlageter
| Kiellegung | |
| Stapellauf | 30.10.1937 |
| Indienststellung | 14.02.1938 |
| Bauwerft | Blohm & Voss, Hamburg |
| Typ | Dreimastbark, Typ Gorch Fock |
| Länge | 89,0 m ü.A. / 70,0 m KWL |
| Breite | 12,0 m |
| Tiefgang | 5,0 m |
| Tonnage | 1.634 t Konstruktion 1.750 t voll ausgerüstet |
| Maschinenanlage | 1 MAN-Achtzylinder-Viertakt-Dieselmotor |
| Leistung | 750 PS |
| Geschwindigkeit | 10 kn |
| Segelfläche | 1.934 qm |
| Bewaffnung | ab 09.39 2 x 2 cm Flak, später bis zu 8 |
| Besatzung | 78 Mann Stammbesatzung + 211 Schüler |
| Kommandanten | 02.38 - 09.39 FKpt. Bernhard Rogge 01.44 - 11.44 Kpt.z.S. Joachim Asmus 11.44 - 04.45 unbesetzt 04.45 - 05.45 KKpt. Johann Reckhoff |
| Verbleib | 1945 Beute USA, 1947 an Brasilien verkauft (Guanabara), 1961 an Portugal verkauft (Sagres) |
30.10.37 Stapellauf, Taufe durch den Inspekteur des Bildungswesens, Admiral Alfred Saalwächter
14.02.38 Indienststellung als Segelschulschiff für
Offiziers- und Unteroffiziersanwärter
Unterstellung: Inspektion des Bildungswesens
19.03.38 Auslaufen zu einer Ausbildungsreise nach Südamerika, am 23.3. Kollision im Ärmelkanal mit dem britischen Dampfer Trojanstar. Rückkehr nach Hamburg zur Werftinstandsetzung.
Anfang April 1938 erneutes Auslaufen, 28.6.38 Rückkehr nach Kiel.
November 1938 Besuch in Kopenhagen
April - Juni 1939 Ausbildungsreise mit dem Ziel Santa Cruz de Tenerife, Reife und Pernambuco
Mit Kriegsbeginn wurde das Schiff stationäres Ausbildungsschiff und Büroschiff bei der 1.Marinelehrabteilung.
Im Januar 1944 wieder als Ausbildungsschiff in Dienst gestellt, um im Ausbildungsverband der Flotte eingesetzt zu werden.
14.11.1944 um 20.50 Uhr Minentreffer bei Kasala im Bottnischen Meerbusen (andere Quellen sprechen von Saßnitz ,15 Tote). Das Schiff konnte von der Horst Wessel nach Swinemünde eingeschleppt werden. Von dort Verlegung nach Kiel, Rendsburg und Flensburg.
1945 Beute der Alliierten und den USA zugesprochen.
1947 an Brasilien verkauft (Guanabara) und 1961 an Portugal verkauft (Sagres)
Literatur:
Gröner, Erich: Die Schiffe der deutschen Kriegsmarine und ihr Verbleib 1939-1945, J.F.Lehmanns Verlag München, 1976
Hildebrandt, H.H. / Röhr, A. / Steinmetz, H.-O.: Die deutschen Kriegsschiffe, Koehlers Verlagsgesellschaft, Hamburg
Koop, Gerhard: Die deutschen Segelschulschiffe, Bernard & Graefe Verlag, Bonn, 1998