www.deutsche-kriegsschiffe.de   Letzte Änderung: 01.09.2004

Einmann-Torpedo

Typ Marder

 

Erster Prototyp 1944
Beginn der Serienproduktion  
Indienststellungen  
Bauwerften TVA Eckernförde
Länge 8,3 m
Breite 0,53 m
Tiefgang / Höhe 1,1 m
Typverdrängung 5,5 t
ohne Bewaffnung 3,0 t
Maschinenanlage 1 E-Motor AEG-AV 76 Eto
110V-Batterie
Leistung 12 PS
Geschwindigkeit 4,2 kn über Wasser
3,2 kn unter Wasser
kurzfristig bis zu 20 kn
Fahrbereich 48 sm bei 4 kn
Tauchtiefe 10 m
Bewaffnung 1 x 53,3 cm-Torpedo
Besatzung 1 Mann
Anzahl der gebauten Boote ca. 300

 

Auch der Marder wurde bei der Technischen Versuchsanstalt Eckernförde entwickelt. Eine Weiterentwicklung des Negers war der Marder, der vor dem Fahrer eine Tauchzelle besaß. Hiermit war ein Tauchen bis zu 10 Metern möglich. Ein Angriff konnte aber nur aufgetaucht durchgeführt werden.
Auch die Sichtkuppel des Marders konnte von innen nicht geöffnet werden.

Von den 300 gefertigten Exemplaren kamen jedoch mangels geeigneter Ziele keine mehr zum Einsatz.

  


Literatur:

Bagnasco, Erminio: Uboote im 2.Weltkrieg, Motorbuchverlag, Stuttgart, 1994

Gröner, Erich: Die Schiffe der deutschen Kriegsmarine und ihr Verbleib 1939-1945, J.F.Lehmanns Verlag München, 1976

Herzog, Bodo: Deutsche U-Boote 1906-1966, Pawlak, Herrsching, 1990

Hildebrandt, H.H. / Röhr, A. / Steinmetz, H.-O.: Die deutschen Kriegsschiffe, 10 Bände, Koehlers Verlagsgesellschaft, Hamburg

Kemp, Paul: Bemannte Torpedos und Klein-U-Boote, Motorbuchverlag, Stuttgart, 1999

Mallmann-Showell, J.P.: Uboote gegen England, Motorbuchverlag, Stuttgart, 1978

Rössler, Eberhard: Geschichte des deutschen Ubootbaus, Bernard & Graefe Verlag, Koblenz, 1987

  

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